Flächenbrand löschen statt geselligem Beisammensein

Zuletzt aktualisiert: 13 März 2014
Erstellt: 28 Oktober 2013

Hinter der Jugendfeuerwehr Menzenschwand liegt ein anstrengendes Wochenende.

Quelle: Badische Zeitung

ST. BLASIEN-MENZENSCHWAND. Ein anstrengendes Wochenende liegt hinter den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Menzenschwand – eine 42-Stunden-Übung mit mehreren Einsätzen und Theoriestunden stand an. Aber auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz.
 
Sieben der acht Jungfeuerwehrleute aus Menzenschwand im Alter zwischen elf und 16 Jahren hatten sich am Freitag Nachmittag mit ihren Ausbildern Alexander Dietz, Alexander Höffelmann und Jens Kaiser in der Skiclubhütte im Skistadion für das Wochenende eingerichtet. Nach dem ersten technischen Dienst und dem Abendessen stand ein geselliges Beisammensein auf dem Programm. Geselliges Beisammensein? Von wegen, denn die Jugendlichen mussten zu ihrem ersten Einsatz – einem angenommenen Flächenbrand am Skilift Rehbach. Aber dann wurde es bei einem Spiel- und Filmabend doch noch gemütlich.
 
Die Nacht war kurz, denn am Samstagmorgen gegen 6 Uhr wurde der Feuerwehrnachwuchs erneut alarmiert. Es galt, eine selbst gebaute und angezündete Hütte am Mösle-Lift zu löschen. Die Wartung von Fahrzeug und Geräten sowie Unterricht "Knoten und Stiche" standen weiterhin auf dem Programm und auch das Leiterstellen wurde geübt. Im Unterricht "Atemschutzkunde" hatten die Jugendlichen die Gelegenheit, das Erlernte an ausgemusterten Geräten selbst einmal auszuprobieren. Am frühen Abend rückten sie erneut aus – diesmal zu einem angenommenen Garagenbrand in der Vorderdorfstraße. Auch an diesem Abend musste der gemütliche Teil erst einmal warten, denn in einem Waldstück im Bereich Silberfelsen/Waldeck galt es gegen 20.30 Uhr, zwei vermisste Personen aufzufinden. Ausgestattet mit Lampen und Funkgeräten machten sich die jungen Feuerwehrleute in Trupps zu zweit oder zu dritt auf die Suche, bevor der Tag gemütlich ausklang.

 

Nach dem langen Samstag durften die Jugendlichen am Sonntag erst einmal ausschlafen. Im Anschluss an die Wartung der Geräte und dem Herrichten der Hütte war die 42-Stunden-Übung am Mittag beendet.

Bei allen Einsätzen bewiesen die Jugendlichen, wie gut sie ausgebildet sind, ihre Ausbilder waren mit den gezeigten Leistungen vollauf zufrieden. Das ganze Wochenende herrschte gute Stimmung, alle seien voll begeistert gewesen und hätten gleich nach einem weiteren Übungswochenende gefragt. Und so soll die erste 42-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Menzenschwand nicht die letzte gewesen sein.

42-Stunden Uebung